Als früherer Neonazi und Satanist entdeckt Ludo ein ganz anderes Leben!

  • – „Ich sehe Gott nicht als Person, sondern als eine Kraft, die uns umgibt.“
  • – „Wenn Jesus wirklich der Retter der Menschheit ist, sieht es so aus, als hätte er sich aus dem Staub gemacht.“
  • – „Alle Religionen sind gleichwertig, Spiritualität, für mich, ist die Humanität“

Das sind nur ein paar Beispiele von dem, was ich oft höre, wenn ich meinen Glauben in meinem Umfeld teile. Sie sehen Jesus als eine historische Figur, welcher gute Werte vermittelt hat. Mit der Feststellung, dass er schon einen großen Teil der Welt beeinflusst hat, doch er keinen Platz mehr in der gegenwärtigen Gesellschaft hat. Doch für Ludo ist Jesus die Wende, die ihm ein ganz neues Leben schenkt.

Ist Jesus heutzutage noch relevant?

Vor ein paar Monaten hatte ich die Gelegenheit, die „Communauté des Partageurs de Jésus“ (Community der Jesus-Teiler) zu gründen. Es handelt sich um eine geschlossene Gruppe auf Facebook, in der man sich über Evangelisation austauschen kann. Dort durfte ich Ludo kennenlernen, der jetzt zu meinen engsten Freunden und Vertrauten gehört. Und seine Geschichte ist etwas ganz Besonderes.

Ludo, als Jugendlicher warst du ein Neonazi und Satanist. Kannst du mir beschreiben, wie dein Leben damals aussah?

Ich war ein Jugendlicher voller Hass und Wut. Alles begann, als ich meinen Freund, durch die Hand einer Anti-Weißen Bande, vor mir sterben sah, die mit ihm eine Rechnung zu begleichen hatte. Ich kann dir versichern, dass die guten Werte, die mir als Kind vermittelt worden sind, schnell vergessen waren.

Meinem Freund wurde so gewaltsam das Leben genommen, dass ich glaubte: Ich muss mich für ihn rächen. Rechtsradikalen Gruppen waren mir nicht radikal genug. Schlussendlich habe ich meine neuen Werte in der Neonazi-Bewegung gefunden: Schlimmster Hass, tägliche Schlägereien, übermäßiger Konsum von Drogen, Alkohol und Sex. Alles, solange es das Bild meines Freundes, in seinem Blut triefend, betäuben konnte! So sah mein Leben aus.

Kannst du mir sagen, was dich an diesem Leben gereizt hatte?

Ich wollte mich dem mächtigsten Lager anschließen! Solange Gott nicht mächtig genug war, mein Kumpel zu retten, hieß es für mich, dass die Macht woanders lag. Und ich musste sie finden, um mich für meinen Freund zu rächen.

Letztendlich hat nur ein erstes Treffen ausgereicht, um dein Leben zu verändern…

Als ich zum ersten Mal in eine Gemeinde ging und Gott das erste Mal begegnete, war es nicht um meine existentielle Fragen zu beantworten, sondern weil ich meine Mutter vor meinen Aggressionsanfällen schützen wollte.

Ich hätte niemals geglaubt das Gott mit mir reden würde. Doch er hat mich gefragt: „Ludo, was machst du denn? Stehlen, hassen, ausrauben oder Drogen nehmen habe ich dir nie beigebracht… Was machst du aus deinem Leben?“.

Als ich mich dann umdrehte, um den Kerl anzuschauen der mit mir sprach, habe ich niemanden gesehen! Sofort verstand ich, dass es Jesus war. Ich entgegnete ihm: „Du hast sowieso nie was für mich getan! Hau mal ab!“.

Weißt du was er dann geantwortet hat? Ich bin für dich gestorben!

Das erste Mal seit langer Zeit war ich so richtig geschockt. Ich habe zwei Stunden lang alles ausgeheult, was ich in den letzten sechs Jahren nie rausgelassen habe.

Und was ist dann passiert?

Dies war mein erstes Treffen mit Jesus, doch ich hatte nicht die Entscheidung getroffen, ihn zu dem Herrn meines Lebens zu machen. Das hat noch vier Monate lang gedauert. Je öfter ich bei christlichen Versammlungen war, desto mehr verstand ich, wer Jesus war und was er für mich getan hat.

Er hat mich zuerst von Drogen und Gewalt befreit. Es war so, als wäre mein Geist völlig reingewaschen worden, von all dem, was ich im Bezug zum Satanismus getan hatte. Ich habe weder Entzugserscheinungen erlebt, noch legale Drogen zum Entzug gebraucht. Vor 500 Menschen durfte ich, aus Gnade heraus, körperliche Heilung erleben. Ich, der das Radikale immer so geliebt habe, hätte mir niemals erträumen können, dass ich eine so radikale Liebe erfahren würde!

Was ist aus dem jungen Ludo dann geworden?

Kurz gesagt hat der pubertierende Ludo dieses Treffen nie überlebt! Ich habe angefangen, anderen von tiefsten Herzen zu lieben, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe. Ich habe angefangen nur auf ihr Herz zu schauen, so wie Gott das auch täglich bei uns macht. Gott schaut nicht auf unser Äußeres, er schaut nur auf unser Herz, denn dort findet man den wahren Reichtum eines Menschen.

Ich kann sagen, dass nachdem ich eine wahre Begegnung mit Jesus hatte, ich neugeboren wurde. Was dabei schön ist, dass ich überhaupt keine Schuldgefühle, wegen meinem vorherigen Leben mehr empfinde. Das bestätigt die Bibel — Gottes Wort für die Menschheit: So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind (Römer 8,1).

Inwiefern kannst du sagen, dass Jesus noch heute relevant ist?

Jesus ist relevant, wenn ich sehe, was er in meinem Leben getan hat und was er jeden Tag für mich tut:

  • Er hat mir erlaubt, mich an die Welt gesellschaftlich anzupassen: Ich wollte einen Unterschied auf dieser Welt machen, doch basierten alle meine Ideen auf Tod und Scheidung. Heute mache ich einen Unterschied in meinem Umfeld indem ich ihnen die Liebe Gottes beibringe.
  • Er ist derjenige, der meine Zerstörungsmentalität, meine Anti-Menschheit und Anti-Leben Werte geändert hat. Wenn du nach Frieden suchst, fällt mir zuerst kein Politiker ein, sondern ein Mann, der dich so liebt, dass er sein Leben für dich gegeben hat: Er heißt Jesus.
  • Er ist meine Hoffnung und meine Freude.
  • Er ist die Lösung für alle Schwierigkeiten, die vor mir stehen.
  • Er hilft mir, ein besserer Mensch, Ehemann und Vater zu werden.

Zu der Frage „Ist Jesus heutzutage noch relevant?“ antwortet Ludo „Ja, kein Zweifel“. Die Bibel sagt, er ist derselbe gestern, heute und auch in Ewigkeit! Was er für Ludo getan hat, was er auch für mehrere vorherige Generationen getan hat, kann er auch heute in deinem Leben tun! Du musst ihm nur die Gelegenheit geben, mit dir in Verbindung zu treten.

Du bist wichtig für Jesus!